Andrea und Zsolt Böszörményi - Danke für Eure Unterstützung!

"Wir erinnern uns an ein Stechen bei einem Workingtest in Österreich mit unserem ersten Labrador, Brenda, einer unserer ersten Workingtests vor circa 15 Jahren. Der Typ mit dem ich im Stechen war hatte einen Golden namens Apollo. Ja wirklich – Kurt Becksteiner.

Zu dieser Zeit war er viel mit seinem Wohnmobil unterwegs, genoss es in der Natur zu sein, seine Hunde auf Workingtests und Trials zu starten, Spaß zu haben und nach dem Test ein paar Bier im Wohnmobil zu trinken. Dann wurde das Hobby zur Leidenschaft und die Ziele wurden immer höher und höher.

Das kann schnell passieren, wenn man in die Retrieverwelt eintaucht. Das Gleiche ist uns passiert. Wir haben 2005 den ungarischen Working Retriever Club gegründet und begonnen Trainings, Workingtests und Field Trials zu organisieren. Wir hatten immer die Unterstützung des ÖRC, wofür wir bis heute dankbar sind.

Am Anfang war es harte Arbeit, wir hatten ständig starken Gegenwind. Man muss die richtigen Ziele wählen, wenn man nach den Sternen greifen möchte.

Wir luden die besten Trainer ein – Leute die den Ruf hatten gut, aber streng zu sein. Die ersten Trainer die aus England, Schottland und Belgien kamen mussten uns Fußarbeit und Steadiness erklären.

Wenn Richter zu uns kamen und uns fragten: „Wie möchtet ihr das wir richten?”, war die Antwort ohne Ausnahme: „Bitte richtet wie ihr es in England tut, denn das ist der einzige Weg uns zu verbessern.” Als Ergebnis sieht man heute kaum ungarische Hundeführer die ein Problem mit der Basisarbeit wie Fußarbeit oder Steadiness haben.

In den Gesprächen mit einigen österreichischen Freunden in der letzten Zeit war das Hauptthema meist die bevorstehende Wahl.

Wir stimmen eurer Meinung zu, dass Kurt ein strenger Mensch mit hohen Zielen ist. Er ist ein Perfektionist. Glaubt ihr nicht, dass man das sein muss, wenn man hohe Ziele hat?

Wie auch immer, wir glauben, dass man davor keine Angst haben sollte. Auf keinen Fall. Ein großer Klub wie der ÖRC braucht eine starke Führung die Duck standhalten kann. Der Präsident muss die Interessen des Klubs gegenüber dem Zuchtverband und dem ÖJGV vertreten.

Also habt keine Angst vor ihm, „gebraucht” seine Fähigkeiten und werft ihn ins tiefe Wasser. Der Pilot wird überleben!

Wir sollten auch das starke Team rund um Kurt nicht vergessen – in meinen Augen so wichtig. Sie werden ihre Aufgaben in ihren Positionen erfüllen. Man kann Ziele nicht alleine erreichen – das Team besteht aus offenen Menschen von denen ich viele schon seit vielen Jahren kenne.

Offen zu sein ist genau was nötig ist – innerhalb des Klubs mag es verschiedene Ziele geben. Nicht jeder möchte einen Show- oder Field Trial Champion. Wir haben Glück, denn unsere Rassen sind bunt und bieten verschiedene Möglichkeiten für Sport und Aktivitäten. All diese Möglichkeiten sollten vom Klub unterstützt werden, da es nur einen Retrieverclub in Österreich gibt. Der Großteil der Retrieverbesitzer sollte sich wohlfühlen und stolz sein ein Teil des Klubs zu sein.

Es war immer das Ziel des ÖRCs den Standard zu verbessern. Die Erfolge der österreichischen Hundeführer bei europäischen Wettbewerben zeigen, dass es der richtige Weg ist. Wir wünschen uns für die Rassen, dass diese Arbeit fortgesetzt wird, wer auch immer gewinnt.

Alles Gute für Kurt und sein Team für die Erfüllung des Programms. So viele hoch respektierte Hundeführer, Trainer und Richter haben bereits ihre Stimme erhoben um euch ihrer Unterstützung zu versichern. Auf jeden Fall unterstützen auch wir Kurt und sein Team.

Viel Glück für Samstag!

Wie Zsolti immer bei den Trainings sagt: „Wahnsinnig, Weiter, Weiter!”

Andrea und Zsolt Böszörmenyi