Sachthemen

Bei einer geheimen Wahl gibt es keinen Auslegungsspielraum

Auszug aus den
SATZUNGEN ÖSTERREICHISCHER RETRIEVER CLUB (ÖRC)
§15 Wahl des Vorstandes:
(11) Liegen mehrere Wahlvorschläge vor, so ist in geheimer Wahl mittels Wahlzettel, auf dem alle zur Wahl stehenden Listen mit Nummern aufgeführt sind, abzustimmen.

Wir möchten in diesem Zusammenhang folgendes Zitat aus einem unserer Posts aufgreifen:
„Mit Schlagworten zu jonglieren ist noch keine Kunst und manchmal nicht mehr als ein Ausflug in die Welt der Versprechungen, die Kunst besteht darin, Worten tatsächlich gerecht zu werden und auf deren Basis Entscheidungen zu treffen, die jedem „WARUM?“ standhalten.“

Aus den Statuten ergibt sich eindeutig und somit ohne Auslegungsspielraum, dass eine geheime Wahl stattzufinden hat. Allerdings ist die Einhaltung in der konkreten Umsetzung durchaus eine große Herausforderung.

Wie eine geheime Wahl vor sich geht, erleben wir bei sämtlichen politischen Wahlen in Österreich, im Rahmen derer das „Kreuzerl“ im Geheimen in einer Wahlkabine gemacht wird. Eine Abgabe der Stimme mit dem Rücken zu den anderen Wählern entspricht somit nicht den Anforderungen einer geheimen Stimmabgabe.

Auch die erforderliche Prüfung der Wahlberechtigung – aktive Mitgliedschaft, keine Wahlberechtigung für Juniormitglieder sowie der zeitgerecht beglichene Mitgliedsbeitrag – muss vor dem Beginn der Versammlung erfolgen. Darüber hinaus ist es zwingend erforderlich, die Ausfolgung des Wahlzettels, die Abgabe der Stimme und das Einwerfen des Wahlzettels in die Wahlurne sowie die darauf folgende Stimmenauszählung logistisch detailliert zu planen. Nicht zuletzt auch deshalb, damit die Wahl nicht nur den Anforderungen einer geheimen Wahl entspricht, sondern auch für unsere Mitglieder möglichst schnell und ohne unnötige Zeitverzögerung abgewickelt werden kann.

Die Mitglieder der LISTE BECKSTEINER werden bei dieser Wahl alles tun, um im Konsens mit den Mitgliedern der Liste Pieber eine Vorgehensweise zu finden, anhand derer unsere Statuten zu 100 % eingehalten werden können.

Denn eine geheime Wahl darf nicht nur ein Schlagwort sein, sie muss auch tatsächlich stattfinden.

Das verstehen wir unter einer verantwortungsvollen Finanzgebarung

Für uns bedeutet eine verantwortungsvolle Finanzgebarung, dass jeder Zuständige über die wirtschaftliche Situation seines Bereiches Bescheid weiß, um in weiterer Folge sorgfältig finanziell planen zu können. Basis für diese Planung ist die Erstellung eines Budgets auf Grundlage der vergangenen Abrechnung(en).

Die Praxis zeigt, dass jedoch nicht jedes einzelne Referat zwingend positiv sein kann, denn naturgemäß bestehen in den einzelnen Referaten unterschiedliche Deckungsbeiträge. Allerdings müssen die wirtschaftlichen Ergebnisse über alle Referate zusammen gerechnet, ein positives Gesamtergebnis bringen.

Damit auch für wirtschaftlich angespannte Zeiten vorgesorgt ist, sollte das Vereinsvermögen bis zu einem Jahresbudget an Ausgaben aufgebaut werden.

Ein Referat bedeutet Zuständigkeit und Verantwortung

Die einzelnen Referate unserer Liste sind mit Personen besetzt, von denen wir wissen, dass sie für die entsprechenden Aufgaben über die nötige Fachkompetenz verfügen. Jeder einzelne von ihnen ist durch Erfahrung und/oder überdurchschnittliches Engagement qualifiziert und dadurch prädestiniert die anstehenden Aufgaben erfolgreich zu bewältigen.

Unter dem Begriff „Zuständigkeit“ verstehen wir in diesem Zusammenhang, alle relevanten Themen aufzugreifen und professionell abzuarbeiten. Dazu braucht es ein hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein. Denn Verantwortung zu übernehmen bedeutet die notwendigen Entscheidungen zu treffen. Genauso wie für diese Entscheidungen auch geradezustehen.

Überträgt man das Konzept „Zuständigkeit und Verantwortung“ beispielsweise auf das Thema „Zucht“, so bedeutet dies für die ReferentInnen, die notwendige Administration der Würfe kompetent und gewissenhaft zu bewerkstelligen. Selbstverständlich aber auch in der Lage zu sein, den durchaus sehr hohen Zeitaufwand für diese Tätigkeit aufbringen zu können. Ferner bei Übertretungen die notwendigen Maßnahmen zu ergreifen und einzuleiten. Genauso wie die Züchterinnen und Züchter nach bestem Wissen und Gewissen zu beraten, ihre Interessen nach innen sowie nach außen zu vertreten und eigene Interessen hinten anzustellen.

Retriever in ihrer Rolle als Familienhunde

Die meisten Retriever werden als Familienhunde gehalten. Die Mitglieder wünschen sich hier einen Hund, mit dem sie „im Alltag gut zurecht kommen“.
Beim Besuch eines Ausbildungsplatzes kommt bald auch eine gesellschaftliche Komponente dazu – sich mit Gleichgesinnten zu treffen und Erfahrungen auszutauschen. Viele Freundschaften sind dadurch schon entstanden.
Bald wird auch entdeckt, dass es Sinn macht, die Retriever rassengerecht auszulasten.
Viele Ausbildungs- und Beschäftigungsangebote warten auf sie. GAP und RBP zum Beispiel. Diese Kurse können am Ausbildungsplatz durchgeführt werden und beanspruchen keine Reviere.
Diese Kurse werden gut angenommen – mit ca. 400 TeilnehmerInnen im vergangenen Jahr. Damit sind wir am „Puls der Zeit“.

Damit Abwechslung und auch Spaß nicht zu kurz kommen, bieten die Landesgruppen mit ihren Ausbildungsstätten auch weitere Veranstaltungen an, jenseits des Prüfungsgeschehens –
Grillfeste, Jux-Turniere, Rätselrallyes, Wanderungen – um nur einige Beispiele zu nennen. Dem Einfallsreichtum sind dabei keine Grenzen gesetzt.

Wir garantieren die Veröffentlichung aller Vorstandssitzungs-Protokolle

Während der Sitzungen des ÖRC-Vorstandes werden Protokolle angefertigt, die einerseits dokumentieren, wer bei der entsprechenden Sitzung anwesend war, welche Tagesordnungspunkte diskutiert wurden und welche Beschlüsse gefasst wurden.

Im Rahmen der Beschlüsse werden normalerweise auch die Argumente erfasst, aufgrund derer abgestimmt wurde.

Wir werden selbstverständlich einerseits im Vorfeld die Termine der geplanten Sitzungen als auch deren Protokolle voll inhaltlich veröffentlichen, damit die Mitglieder einen tieferen Einblick in die Arbeit des Vorstandes bekommen und zu besprechende Anfragen zeitgerecht stellen können.

Wir wollen alle Sonderausstellungen

Die Veranstalter geben uns als Rasse betreuender Verbandskörperschaft die Möglichkeit, bei den einzelnen Ausstellungen Sonderausstellungen anzumelden.

Damit können wir die dort für unsere Rassen amtierenden RichterInnen selbst auswählen und einladen. Hier zählen wir künftig vermehrt auch auf die Vorschläge aus den Reihen unserer Mitglieder.

Die Kosten für diese RichterInnen werden dann ebenfalls dem ÖRC angelastet, jedoch bekommen wir pro gemeldetem Hund eine Vergütung vom ÖKV.

Eine kritische Prüfung der bisherigen Kosten wird jedenfalls stattfinden. Die Angleichung der Aufwandsentschädigung der HelferInnen in allen Bereichen wird angestrebt.

Es sollen mehr interessierte Freiwillige in das Showgeschehen involviert werden. Wir planen, für jede Sonderausstellung verantwortliche Personen zu benennen, die die Organisation und auch die RichterInnen-Betreuung vor Ort übernehmen – dadurch sollen weite Anreisen möglichst vermieden werden.

Wir bekennen uns zu allen Internationalen Ausstellungen als Sonderausstellungen und den damit verbundenen Kosten.

Mit uns sind mindestens 8 CACIT Trials 2018 fix

Wir wollen für unsere Mitglieder ein breiteres Angebot schaffen. Das ist nicht nur ein Schlagwort – wir haben bereits jetzt die entsprechenden Zusagen und Angebote um dieses Vorhaben umzusetzen: Mit uns gibt es 2018 – 8 CACIT Trials.

Der Wesenstest soll bleiben

Im Fokus unserer Liste liegen Sachthemen! Wir haben uns entschieden, zukünftig einzelne Aufgabenbereiche auf diese Weise aufs Tablett zu bringen, um allen Interessierten unseren Zugang zum jeweiligen Thema vorzustellen und bei entsprechenden Fragen hier Rede und Antwort zu stehen.

Den Wesenstest in seiner bestehenden Form gibt es schon seit längerer Zeit. Er hat sich über die Jahre bewährt und wird von den Mitgliedern gut angenommen. Eine Überarbeitung ist bereits mehrfach angeregt worden. Es ist dazu ein entsprechender Prozess erforderlich, bei dem die bestehende Form unter Berücksichtigung wissenschaftlicher Erkenntnisse überarbeitet wird. Der Grundstein dazu könnte im Zuge von Workshops gelegt werden, an denen externe Fachleute sowie alle WesensrichterInnen und WesensrichteranwärterInnen teilnehmen. Falls im Zuge dessen Änderungen als nötig befunden werden, sollten diese dann in Probedurchläufen getestet werden.